Unterstützungsangebote
- Niedrigschwelliges Betreuungsangebot

§ 45b SGB XI Zusätzliche Betreuungsleistungen

 

- Wer hat Anspruch auf diese Leistungen?

 

Anspruch auf die Leistungen nach § 45b SGB XI haben Pflegebedürftige der Pflegestufen I, II und III sowie Personen, die einen Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung haben, der nicht das Ausmaß der Pflegestufe I erreicht, mit einem auf Dauer beste­henden erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung. Nach § 45 a SGB XI gehören dazu oben genannte Personen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, bei denen der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) im Rahmen der Begutachtung als Folge der Krankheit oder Behin­derung Auswirkungen auf die Aktivitäten des täglichen Lebens festgestellt hat, die dauerhaft zu einer erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz geführt haben. Mit Hilfe eines Musterantrages stellen Sie einen Antrag bei Ihrer Pflegekasse. Beachten Sie bitte, dass die Leistungen nach Bescheid rückwirkend erst ab Antrag­stellung gewährt werden; eine schnellstmögliche Antragstellung wird deshalb unbedingt empfohlen. Versi­cherte, die bereits zusätzliche Betreuungsleistungen im Umfang von bis zu  460 € jährlich bean­tragt und erhalten haben, bekommen ohne weiteres den neuen Grundbetrag von bis zu 100 € monatlich ohne eine erneute Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK). Dennoch empfehlen wir, in jedem Fall einen Antrag zu stellen, um die Möglichkeit zu bewahren, dass Sie den erhöhten Betrag von bis zu 200 € monatlich für Betreu­ungsleistungen in Anspruch nehmen können. In diesem Fall prüft die Pflegekasse zunächst nach Aktenlage die Anspruchs-voraussetzungen, ggf. wird der MDK hinzugezogen und prüft nach Aktenlage oder in Zweifelsfällen vor Ort.

 

Welche Leistungen können Sie in Anspruch nehmen, und an wen geht das Geld?

 

Bis zu 1200 € (Grundbetrag) bzw. sogar 2400 € (erhöhter Betrag) pro Jahr kann ein Versicherter, wenn der Antrag gem. § 45 b, Abs. 1 SGB XI positiv beschieden wurde, in Anspruch nehmen. Diese Leistungen können im Rahmen der Tages-, Nacht- sowie Kurzzeitpflege und in der am­bulanten Pflege – jedoch nur für qualitätsgesicherte Betreuungsleistungen (keine Grund­pflege oder Hauswirtschaft) – in Anspruch genommen werden.  Die Leistungsansprüche sind auf das Folgehalbjahr – soweit nicht aufgebraucht - übertragbar. Der Pflegebedürftige muss die Leistung zunächst selbst zahlen und bekommt dann den Betrag bis 1200 € bzw.  2400 € von seiner Kasse erstattet. Eine Auszahlung als Geldleistung ist nicht möglich.  Wenn Sie nicht in finanzielle Vorleistung gehen möchten, besteht die Möglichkeit, eine Abtretungserklärung auszustellen.. Wir können dann für Sie direkt mit der Pflegekasse bis zum bewilligten Höchstbetrag abrechnen, wie Sie es aus der pfle­gerischen Versorgung bereits kennen.

 

Hier können Sie weitere Informationen anfordern, bzw. Kontakt mit uns aufnehmen.

 

 

 
Bitte füllen Sie alle mit * markierten Felder aus. (Pflichtfelder)
Die von Ihnen gemachten Angaben werden verschlüsselt übertragen und nicht an Dritte weitergeleitet.
Name*
Vorname*
Pflegestufe die zu berücksichtigen ist
Informieren Sie mich bitte über
Wie dürfen wir mit Ihnen in Kontakt treten?
E-Mail-Adresse* Telefonnummer
Haben Sie weitere Fragen oder möchten Sie uns etwas mitteilen? (Restzeichen: 2500)
      
 
Bitte die links dargestellten Zeichen hier eintragen.
 Grafik neu laden | Code anhören
sa2019002002.gif sa2019007001.gif